Umgang mit Geschichte
Lasch, Hendrik
Ein Präsident, ein Mahngang, keine Nazis. Zum 70. Jahrestag wird in Dresden an die Zerstörung und an ihre Vorgeschichte erinnert. Einen Aufmarsch von Nazis scheint es diesmal nicht zu geben
Honigfort, Bernhard
Leiden, Lügen und Legenden. Vor siebzig Jahren bombardiert und zerstört, hat Dresden seine Trümmer längst beseitigt - höchste Zeit, endlich mit den Gespenstern der Vergangenheit aufzuräumen
Hochmuth, Hanno
Die Attraktion der Schattenorte. Bunker, Checkpoint Charlie: Berkin gilt als "Rom der Zeitgeschichte". Welches Bild wird dabei vermittelt?
Schröder, Christoph
Jenseits des Dialogs. Martin Walser, Michel Friedmann und das Gedenken an Auschwitz
Kixmüller, Jan
Die Gegenwartslust an der Geschichtslast. Zur Tagung "Schattenorte" wird in dieser Woche über Geschichtsbild und Erinnerungskultur diskutiert
Hampel, Torsten
Die Gedenkaufgabe. 70 Jahre nach der Bombennacht von Dresden wird auch über Pegida diskutiert - wie gedenkt man in einer geteilten Stadt?
Pragal, Peter
"Ein Tag der Befreiung". Richard von Weizsäcker: Das Leben und Wirken des verstorbenen Altbundespräsidenten in Zitaten
Lehming, Malte
Über das Falsche im Richtigen. Bei Luftangriffen auf Dresden vor 70 Jahren wurden absichtlich Zivilisten getötet
Posener, Alan
Thema verfehlt! Setzen, sechs! "Die Roten Khmer und die Folgen" in Berlin hätte die richtige Ausstellung zur richtigen Zeit sein können. Hätte. Können
Herzinger, Richard
Er gab dem Erinnern eine Stimme. Richard von Weizsäcker war nicht frei von Widersprüchen - gerade deshalb spielte der ehemalige Bundespräsident für das historische Selbstverständnis der Bundesrepublik eine Schlüsselrolle